Georg Heine | Jurij Hajna

am 11.9.1877 in Seidau/na Židowje geboren
am 6.9.1952 in Bautzen/Budyšin gestorben

11.09.1877Als Sohn des Zigarrenfabrikanten August Heine/Awgust Hajna (1851 – 1928, aus Königswartha/Rakecy stammend) und seiner Anna geb. Müller/Hana rodź. Młynkec (1854 – 1943) im sogenannten „Hexenhaus“ an der Alten Wasserkunst geboren;
1892-1900Ausbildung als Lithograph bei den Brüdern Weigang in Bautzen
1900-1903Unterricht an der Zeichenakademie in Hanau unter Wiese
1903-1906Besuch der Kunstgewerbeschule in Dresden unter Donadini
1906-1914Studium an der Dresdner Akademie unter Robert Sterl, Carl Bantzer, Oskar Zwintscher und Prof. Hermann Prell, dessen Meisterschüler er wird
1914-1918„Kriegsmaler“ im Ersten Weltkrieg;
Aufenthalt in Russland; es entstehen Zeichnungen und Aquarelle, die Lithografie „Koreni“
1919 kehrt er nach Bautzen zu seinen Eltern zurück, die im eigenen, mehrgeschossigen Haus (Schäfferstraße 34) wohnen;
erste Personalausstellung mit über Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen im Stadtmuseum Bautzen
1923Mitbegründer des „Verein sorbischer Künstler/Zjednoćenstwo serbskich wuměłcow“ mit Měrćin Nowak-Njechorński, Hanka Krawcec und Fryco Latk und wird Mitglied des „Lausitzer Künstlerbundes“
1924 reist er – Dank eines Stipendiums der Dresdner Akademie – zu einem Studienaufenthalt nach Rom, wo er Papst Pius XI. porträtiert und sich mit ihm befreundet,
1927heiratet dort die Witwe des Arztes Bernardina, gen. Dina
Übersiedlung nach Spoleto/Umbrien (Vicolo del Pozzo 3)
1927Geburt der Tochter Faustina, gen. Fausta,
und fortwährende Aufenthalte in Bautzen
1930wird er im „Dresslers Kunsthandbuch“ (2. Bd.) Berlin auf der Töpferstraße 23 in Bautzen schaffend, erwähnt
Übersiedlung nach Bautzen, bestimmt vor
1933Zweite Einzelausstellung vorallem seiner in Italien entstandenen Werke im Stadtmuseum Bautzen,
künstlerische Beteiligung an den Feierlichkeiten zur 1000. Jahrfeier der Stadt Bautzen/Budyšin
1941 Frau und Tochter siedeln nach Bautzen über
seit 1946
Beteiligung an den Ausstellungen des „Lausitzer Künstlerbundes“
1947Beteiligung an der Ausstellung „Künstler sehen sorbisches Land“ im Stadtmuseum Bautzen
1948Mitglied des neugegründeten Arbeitskreises „Sorbische Bildende Künstler/Koło serbskich tworjacych wuměłcow“ und Beteiligung an den Ausstellungen
1949Beteiligung an der 2. Deutschen Kunstausstellung in Dresden und der sorbischen bildnenden Künstler im Stadtmuseum Bautzen und
Illustration des Schulbuches „Wobrazowa zběrka“, Domowina-Verlag Bautzen/ćišćernja a nakładnistwo Budyšin
1951 Beteiligung an der Ausstellung des Verbandes Bildender Künstler ebend.
6.9.1952 In Bautzen verstorben, wird auf dem Taucherfriedhof im Grab der Eltern beigesetzt
1963„Ihr Schaffen galt der Heimat“ – Gedächtnisausstellung Lausitzer Künstler im Stadtmuseum Bautzen
1998 „Serbske tworjace wuměłstwo/Sorbische bildende Kunst 1923 – 1998“
Beteiligung an der Ausstellung, die im Serbski muzej Budyšin/Sorbischen Museum Bautzen und Stadtmuseum Schloss Hoyerswerda gezeigt wird,
„Kunstwerk des Monats: Georg Heine“ im Stadtmuseum Bautzen
6.9.2002Gedenkfeier zum 125. Geburtstag und 50. Todestag an seinem Grabe auf dem Taucherfriedhof in Bautzen mit kleiner Ausstellung (8) seiner Werke in der Taucherkirche im Beisein seiner Nichten Gisela Wittwer a Liselotte Zeiler
  
Auszeichnungen  
1908Große bronzene Medaille und Ehrendekret der Dresdner Kunstgewerbe-Akademie
1914Große silberne Medaille der Staatlichen Kunstakademie Dresden
1931Große bronzene Medaille und Ehrendiplom der Stadt Orvieto/Italien
  
 Quelle: Domenico Riccardi „Georg Heine – paesaggi umbri, umbrische Landschaften 1927 – 1940“, Città di Spoleto, 2001  
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